Donnerstag, 12. März 2026, 19.30 Uhr
Was Quäker glauben
und tun
Vortrag mit Lichtbildern über die sog. Historische Freidenskirche- Religiöse Gesellschaft der Freunde
Diese Gemeinschaft hat ihre christlichen Wurzeln im England der 1650er Jahre. Die Bezeichnung „Quaker“ – zu deutsch „Zitterer“ – war ursprünglich ein Spottname, wurde von den Mitgliedern aber als Eigenbezeichnung übernommen. Dem Quäkertum liegt die Annahme zugrunde, dass jedem Menschen das Licht Gottes innewohnt. Jede Person habe einen einzigartigen Wert, sodass die Bemühung im Vordergrund steht, die Erniedrigung und Diskriminierung von Individuen und Gruppen zu verhindern. Nach wie vor setzen sich „die Freunde“ – inspiriert von einem Zitat im Johannes-Evangelium: Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch sage - u.a. für Gewaltfreiheit, Menschenrechte und Gewissensfreiheit ein.
Das Quäker-Ehepaar Helga und Konrad Tempel hat seit 1960 dort und in Friedensorganisationen leitende Ämter innegehabt und den zivilen Friedensdienst mitbegründet. Bis heute engagiert es sich in der Zivilgesellschaft aktiv für Verständigung und Versöhnung. Beide sind von Anfang an intensiv tätige Mitglieder im Fördervereins St. Johannes.
Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.
Donnerstag, 5. März 2026, 19.30 Uhr
Von der RAF-Terroristin zur staatlich anerkannten Friedenskraft
Silke Maier-Witt, Nordmazedonien
u.a. Lesung aus ihrer Autobiografie
Ich dachte, bis dahin bin ich tot“ – lautet der Titel der Autobiografie von Silke Maier-Witt, die in der
St. Johanneskirche aus ihrem kürzlich erschienenen Buch lesen und aus ihrem Leben berichten wird.
Silke Maier-Witt, geboren 1950 in Baden-Württemberg, war seit 1977 Mitglied der 2. Generation der Roten Armee Fraktion (RAF). Untergetaucht in der DDR wurde sie nach der Wende enttarnt und zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt, jedoch vorzeitig nach fünf Jahren Haft entlassen. Nach ihrem Psychologiestudium und anschließender Ausbildung in ziviler Konfliktbearbeitung wurde sie im Jahr 2000 im Rahmen eines staatlich geförderten Programms in den Kosovo entsandt. Dort hat sie 14 Jahre zum Aufbau friedlicher Strukturen und zu einem friedlichen Miteinander unterschiedlicher ethnischer Gruppen beigetragen.
Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche
Sonntag, 22.02.2026, 17.00 Uhr
Junge Musiker stellen sich vor
Preisträger- und Preisträgerinnenkonzert „Jugend musiziert“
Gemeindesaal der Schlosskirche, Am Alten Markt 9, 22926 Ahrensburg
Junge Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert zeigen ihr Können. Da die St. Johanneskirche derzeit für Konzerte zu kalt ist, wurde die Veranstaltung in den Gemeindesaal der Schlosskirche Ahrensburg, Am Alten Markt 9 verlegt.
Der Wettbewerb Jugend musiziert findet mittlerweile seit über 60 Jahren statt und die Kinder und Jugendlichen spielen in unterschiedlichsten Kategorien – Solo, Ensemble, Instrumentalmusik, Gesang und mittlerweile auch Popmusik sind vertreten.
Beim Preisträgerkonzert präsentieren die jungen Talente Ausschnitte aus ihren preisgekrönten Programmen, die sie beim Regionalwettbewerb gespielt haben. Erklingen werden mit Geige, Saxophon, Klavier und Harfe eine große Bandbreite an Instrumenten.
Das Konzert wird unterstützt von der BürgerStiftung Region Ahrensburg.
Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Unterrhalt der St. Johanneskirche.
Die Veranstaltung findet in der
Freien Waldorfschule, Bargteheide
Alte Landstr.89 F statt
Samstag, 14. Februar 2026, 18.00 Uhr
Von Klassik bis Folk: Kammermusik Querbeet
Das beliebte Kammermusikensemble Querbeet aus Lasbek ist dem Förderverein St. Johannes bereits seit Jahren treu. Die Gruppe besteht aus einem Holzbläsertrio mit Kerstin Reimer (Blockflöte und Flöte), Anne Raap (Blockflöte und Oboe), Bettina Lüdtke (Fagott und Bassklarinette) sowie Stefanie Klatt an der Gitarre und Till Raap am Schlagzeug.
Die Musikerinnen und Musiker bringen eine bunte Mischung fröhlicher und besinnlicher Werke unter anderem aus der Zeit der Renaissance und Gegenwartsklänge wie Folklore aus Irland und aus Südamerika mit. „Wir möchten die Zuhörern mit unserer Genre-übergreifenden Vielfalt vor allem emotional erreichen und durch Musik wieder etwas Leichtigkeit in diese außergewöhnliche Zeit bringen.“ lässt sich das Ensemble zitieren.
Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.
Sonntag, 11. Januar, 19.30 Uhr Mit alter Musik ins neue Jahr
mit Werken von Telemann und Bach
Jahresauftakt-Konzert mit Mitgliedern des Ahrensburger Kammerorchesters.
Es musizieren wie in jedem Jahr u.a. Mitglieder des Ahrensburger Kammer-orchesters: Christian Färber und Martina Nachtsheim, Violine, Hanno Schnoor, Violoncello, Katrin Färber, Flöte, Hanno Nachtsheim, Oboe, Frank Löhr, Cembalo
Eintritt frei, Spenden dienen dem Unterhalt von St.Johannes