Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnet Psalm 26.8
Sonntag, 1. November 2026, 18.00 Uhr
Stabat Mater
Antonín Dvořáks meisterhaftes
Oratorium für
Chor und Orchester
Zutiefst erschüttert vom Tod seiner ersten Tochter begann Antonín Dvořák 1876 mit der
Komposition seines Stabat Maters. Es sollte das Werk werden, mit dem er über seine tschechische Heimat hinaus bekannt wurde und ihm den Weg als international erfolgreicher Komponist ebnete.
Bereits im 15. Jh. gab es die ersten Vertonungen dieses mittelalterlichen Gedichts, das den Schmerz der Mutter Jesu angesichts des gekreuzigten Sohnes beschreibt. Zur Barockzeit wurden die
Kompositionen immer zahlreicher – zu sehr sprach der Text den Menschen aus der Seele, der Tod eines Kindes war allgegenwärtig. Und nur zu gut eignete sich das Gedicht als Grundlage für
ausdrucksvolle, schmerzerfüllte Musik.
Nach einigen Monaten unterbrach Dvořák seine Arbeit, um Auftragskompositionen fertigzustellen, nahm sie im August 1877 aber wieder auf, nachdem innerhalb kürzester Zeit seine anderen beiden Kinder
verstorben waren. Dvořák stürzte sich in die Arbeit, um das Erlebte zu verarbeiten.
Trauer und Trost. Mit zwei Worten ließe sich der
Kerngedanke des Stabat Maters zusammenfassen. Aber welche emotionale Wucht dahinter verborgen liegt, kann damit nicht einmal ansatzweise beschrieben werden – die persönliche Erfahrung Dvořáks wird in
der Intensität seiner Musik spürbar, eingebunden in die Wärme seiner Klänge und seiner unglaublich sanften Melodik.
Die Kantorei St. Johannes, das Ahrensburger Kammerorchester unter der Leitung von Edzard Burchards, sowie Santa Karnīte (Sopran), Paula Rein (Alt), Timo Rößner (Tenor) und Christfried Biebrach (Bass)
gestalten Dvořáks Meisterwerk am Sonntag, den 1. November um 18 Uhr in der St. Johanneskirche. Eintrittkarten zu 18 € (Kinder & Jugendliche frei) sind im
Vorverkauf (West-Apotheke, Wulfsdorfer Weg 93, Accent-Apotheke, Große Straße 30 oder m.robinson@st-johannes-ahrensburg.de
Sonntag, 8. November 2026, 18 Uhr
Latin meets Klassik!
mit musica latina
Das Ensemble musica latina, dass seit 2005 aus den sechs Musikern Christian Kaven, Max Dupierry, Marianne Berger, Boris Maszweski, Uschi Ebert und Tom Nickel besteht, präsentiert in ihrem Konzert „Latin meets Klassik“ die vielfältigen Rhythmen Lateinamerikas mit Klängen der europäischen Klassik und bekannte Melodien in einem ganz neuen musikalischen Gewand.
Neben klassischen Werken erwarten das Publikum bekannte und neu arrangierte Stücke aus Brasilien, Argentinien, Kuba und Guatemala. Mit Rhythmen von Samba und Bossa Nova bis Tango begeistert das Ensemble durch seine abwechslungsreichen Interpretationen und sorgt für musikalische Vielfalt und gute Laune. Gitarren, Bass, Bandolim, Cavaquinho, Melodica, Akkordeon und eine vielseitige Percussion schaffen dabei ein facettenreiches Klangerlebnis.
Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden für den Anbau eines Gemeinderaumes an St. Johannes