Willkommen beim Förderverein St. Johannes Ahrensburg e. V.
Willkommen beim Förderverein St. Johannes Ahrensburg e. V.
Foto: privat

Dienstag, 17. Mai 2022, 19.30 Uhr

Von der Liebe 

Balladen und andere Verse

vorgetragen von Helga und Konrad Tempel

und dem Vokalensemble a capriccio

 

Die beiden neunzigjährigen Ahrensburger wissen nach über 60 Jahren Gemeinsam-keit, wovon sie erzählen und was die Zuhörerinnen und Zuhörer berühren kann.
Auch dieses Mal ergänzt das Oldesloer Vokalensemble a capriccio die vorgetragenen Gedichte durch bekannte klassische Vertonungen über Leiden und Freude der Liebe.

Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

Foto: privat

 

 

Dienstag, 10. Mai 2022, 19.30 Uhr

 

Wie Vögel im Wind

Liederabend mit Ortrud Kuteifan

und Tatjana Reuschenbach

 

Ortrud Kuteifan singt Frühlingslieder von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy  und Johannes Brahms, sie erzählen von der Liebe und dem Erwachen der Natur.

Am Flügel begleitet wird sie von der Pianistin Tatjana Reuschenbach.

Ortrud Kuteifan  arbeitet seit vielen Jahren als Sängerin und Gesang-pädagogin in Ahrensburg und Umgebung. Sie studierte in Weimar an der Musikhochschule „Franz Liszt“ im Fach Gesang und war als Sängerin an den Theatern Weimar und Bremen engagiert.

Tatjana Reuschenbach studierte an der Musikhochschule „Rimsky-Korsakow“  in Sankt Petersburg in den Fächern Klavier und Korrepetition. Sie ist als Klavierpädagogin tätig und konzertierte mehrfach solistisch in Frankreich, Russland und Deutschland.

Der Eintritt für das Konzert ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Freitag, 8. April 2022, 19.30 Uhr
     

Paul Celans Todesfuge und die Befreiung der Gefangenen des KZ Auschwitz

Vortrag von Joachim Land

 

Die Ermordung der europäischen Juden in den polnischen Vernichtunslagern -  Belzec, Chelmno, Maidanek, Sobibor, Treblinka, Auschwitz - ist die gedankliche Voraussetzung für Celans Todesfuge.

Er hat dieses Gedicht 1947 geschrieben.  Im Vortrag wird auf die polnischen Vernichtungslager hingewiesen und an die  zahllosen jüdischen Opfer, die dort ermordet wurden, erinnnert.

Ein kurzer Blick auf Paul Celans Leben leitet über zum Gedicht  Todesfuge , das vorgelesen, erläutert und interpretiert wird.

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche

Donnerstag, 24.März 2022

19.30 Uhr

Emporengespräch mit

Susanne Geißler-Schön

 

Wir sprechen miteinander über verschiedene Aspekte des Glaubens: Was ist Glauben eigentlich? Ein Fürwahrhalten, ein Nichtwissen oder das Vertrauen auf eine göttliche Macht, die dem Einzelnen Zuversicht und Gewissheit bringt? Ist der Glaube also eine persönliche, nichtöffentliche Angelegenheit oder fordert er etwas vom Gläubigen, muss dieser damit den persönlichen Raum verlassen, ist der Glaube also eine Aufgabe für den Menschen im Miteinander und im Verhältnis zu Gott?

Susanne Geißler-Schön ist Mitglied des Kirchengemeinderats.

Bonhoeffer-Oratorium

Faszinierende Musik für Toleranz und Menschlichkeit

Wenige Monate vor seinem Tod am 9. April 1945 schreibt Dietrich Bonhoeffer seinen bekanntesten Text - ein Neujahrsgedicht für seine Familie und gleichzeitig ein leidenschaftliches Bekenntnis zu Hoffnung und christlichem Glauben: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag.“ Nach beinahe zwei Jahren in nationalsozialistischer Gefangenschaft, zeitweise in fast völliger Isolation, schreibt Bonhoeffer, den sicheren Tod vor Augen, Worte einer schier unglaublichen Zuversicht. Solche Worte, mit deren Macht er über Jahre seinen gewaltfreien, aktiven Kampf gegen das NS-Regime geführt hatte.
Von diesem Widerstand des lutherischen Theologen, von seinem Leben und inneren Kämpfen, von seinem Eintreten für Toleranz und Menschlichkeit berichtet das Liedoratorium von Matthias Nagel, dass am Sonntag, den 13. März um 18 Uhr in der St. Johanneskirche Ahrensburg (Rudolf-Kinau-Straße 19) zu hören ist. Kantorei und Kammerorchester St. Johannes unter der Leitung von Edzard Burchards musizieren diese beeindruckende Komposition; stilistisch abwechslungsreich zwischen klassischen Sätzen, Kanons, aufwühlenden Protestsongs und Balladen. Im Gewand von M. Nagels manchmal geradezu lieblicher Musik erscheinen Bonhoeffers Texte im bitteren Kontext der Zeit, dann wieder klingen sie bisweilen aufrührerisch, trotzig oder resigniert.
Die mehr als nur verbindenden Texte werden vom Hamburger Schauspieler Andreas Schmidt rezitiert und fügen sich gemeinsam mit den vom Chor gesungenen Originaltexten Bonhoeffers und der packenden Musik Nagels zu einem bewegenden Bild dieser Lichtgestalt inmitten einer dunklen Zeit zusammen.

Gleichzeitig zeigen manche Passagen eine erschreckende Aktualität: Die Fragen von Toleranz, Fremdenfeindlichkeit, radikalem Gedankengut und Nächstenliebe haben sich auch 75 Jahre nach Bonhoeffers Tod nicht erledigt. So stellt dieses Werk nicht nur einen Rückblick auf Bonhoeffers Leben und seine Zeit dar, sondern zeigt sich auch als Verfechter von Bonhoeffers Gedanken: Ein Weckruf zum Aufstehen gegen Verfolgung und Krieg, zur Brüderlichkeit und Menschenliebe, aber auch ein Ermuntern zu Zuversicht und Hoffnung, und zum Vertrauen in den christlichen Glauben.
Eintrittskarten zu diesem Konzert in der St. Johanneskirche sind für 12 € (Kinder, Jugendliche 6 €) an der Abendkasse und im Vorverkauf (West-Apotheke, Accent-Apotheke) erhältlich  
oder können per e-mail reserviert werden: m.robinson@st-johannes-ahrensburg.de

Foto: © privat (v. l.): Heinrich Färber (Cello), Ulrike Baasch (Violine), Christian Färber (Violine) und Thomas Gaede (Viola)

Samstag, 5. März, 19.30 Uhr

Das Ahrensburger Streichquartett

Zu den „Highlights“ unserer jährlichen Programme gehört das Musizieren des Ahrens-burger Streichquartetts, dessen Mitglieder sich im Jugend-Sinfonieorchester unserer Stadt kennengelernt haben.

Auf dem Spielplan stehen in diesem Jahr Werke von Joseph Haydn (1732-1809): das Quartett in Es-Dur op. 64.6, um 1800 komponiert und mit deutlich sinfonischen Zügen,  Ludwig van Beethoven (1770-1827): das Quartett B-Dur op. 18/6 , entstanden um  1800, es gehört zu den ersten Quartetten, die der Komponist publiziert hat und ist als eins von sieben anderen Werken dem österreichischen Adligen und Mäzen Lobkowitz gewidmet (wie das berühmte Tripelkonzert) und Franz Schubert (1797-1828): der Quartettsatz c-moll D 703, Teil einer Fragment gebliebenen Streichquartett-Komposition, die auf unbekannten Wegen zu Johannes Brahms gelangte, der sie rund 40 Jahre nach Schuberts Tod hat aufführen und drucken lassen.

 

Angesicht des grausamen  Krieges  in der Ukraine haben das Ahrensburger Streichquartett  und der Förderverein einmütig beschlossen, die Spende am Ausgang, die wir Ihnen sehr an Herz legen, für die Ukrainehilfe  zu überweisen, und zwar auf das Konto der Diakonie "Katastrophenhilfe, Ukraine" bei der evangelischen Bank. Wir möchten ein Zeichen unserer Solidarität mit den Opfern des Krieges  in der Ukraine senden.

Foto: Niko Formanek 2014

Freitag, 25. Februar 2022, 18.00 Uhr

Instrumente stellen sich vor: Xylophon, Glockenspiel und Vibraphon

mit dem Leiter der Musicalschule Ahrensburg

Hauke Wendt

 

Das Holz-Instrument Xylophon, bis zum 19. Jahrhundert in Deutschland als „Hölzernes Gelächter“ bekannt, gilt in Guatemala in der „Marimba“-Variante als National-instrument. Das aus Asien stammende Glockenspiel hat Klangstäbe aus Metall, der Name bezieht sich auf seine ursprüngliche Verwendung als Instrument zum Stimmen des Turmglockenspiels. Während diese beiden Instrumente vielfach auch von Kindern gespielt werden, ist das Vibraphon – eine Weiterentwicklung der Marimba aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts – vorwiegend ein Orchesterinstrument, gleichermaßen verwendet in der klassischen Musik wie in den verschiedenen Jazz-Formen. An allen musikausbildenden Instituten gibt es Studiengänge für „Schlagwerk“. Hauke Wendt ist ein erfahrener Musiker, der in vielen Musiktheateraufführungen mitgewirkt hat - darunter als Erstbesetzung in „Buddy – das Musical“ in Hamburg von 1995-2000 sowie als Instrumentalist in vielen weiteren Großstädten.

Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen

 

 

 

Samstag, 19. Februar 2022, 19.30 Uhr

Licht & Dunkel  Gesangsensemble Viva Voce Lübeck

Das Gesangsensemble Viva Voce besteht aus vier Sängerinnen und Sängern, die sich aus unterschiedlichsten Projekten der Alten Musik kennen und bereits seit Studienzeiten miteinander musizieren: Eva-Maria Salomon, Katja Kursawe, Martin Salomon und Jörg Grotkopp. Viva Voce hatte im Jahr 2020 25-jähriges Jubiläum - aber coronabedingt keine Konzerte. Im vergangenen November konnten die Jubiläumskonzerte in Lübeck nachgeholt werden und jetzt kommt das Ensemble mit diesem Programm auch wieder nach Ahrensburg. Passend zur dunklen Jahreszeit widmet sich Viva Voce dem Thema Licht & Dunkel. Die Kompositionen u.a. von William Byrd, Claudio Monteverdi, Johannes Brahms, John Tavener, Eleanor Daley und Ola Gjeilo widmen sich dem Thema in unterschiedlicher Weise. Das Publikum erwartet ein kontrastreicher Abend. Unterstützt wird Viva Voce von Laura Kursawe (Sopran) und Kathrin Maetzel (Orgel).

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche

 

Donnerstag, 10. Februar 2022, 19.30 Uhr

 

Zur Diskussion gestellt:

Soll die Kirche Menschen aus dem Mittelmeer retten oder sich lieber um die Ortsgemeinden kümmern?

Diskussionsabend unter der Leitung von

Prof. Dr. Peter Mommer

 

 

Die Anregung aus der Gemeinde, sich kontroverser Fragestellungen zu widmen, wurde gern aufgenommen. Die kontroverse Thematik der Seenotrettung verliert tragischerweise nicht an Aktualität; wöchentlich gibt es neue Nachrichten dazu. Gleichzeitig sind hier vor Ort die Probleme bedingt durch die Pandemie auch nicht geringer geworden.

Am Beispiel der Seenotrettung lässt sich die tieferliegende Frage betrachten, was eigentlich die Aufgabe der Kirche ist: Vor Ort helfen oder dort, wo Menschen in besonderer Not sind?
Als Teil der Vortrags- und Diskussionsreihe Zur Diskussion gestellt wird diese Frage gemeinsam unter dem Aspekt des christlichen Glaubens betrachtet. Natürlich sind auch Menschen, die nicht dem christlichen Glauben angehören, herzlich willkommen, ihre Ansicht zu teilen oder einfach die Meinungen anderer kennenzulernen.
Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

Spannende Begegnung mit einem wiederentdeckten Instrument

Nyckelharpa – nie gehört? Es hat nicht viel gefehlt und dieses jahrhundertealte Instrument wäre im vergangenen Jahrhundert ausgestorben, hätte es nicht bei einigen wenigen Spielleuten in Schweden überlebt. Die Nyckelharpa ist ein Streichinstrument mit bis zu 16 Saiten, Tasten und einem ganz eigenen unverwechselbarem Sound. Wer das silbrige Leuchten mit einem Schuss Mittelalter im Klang einmal gehört hat, wird es so schnell nicht wieder vergessen. Seit dem Mittelalter war die Nyckelharpa in großen Teilen Nord- und Mitteleuropas verbreitet und beliebt, eine der frühesten Darstellungen findet sich sogar in einem Fresko der toskanischen Stadt Siena aus dem Jahr 1408 – ein Engel spielt auf einer Nyckelharpa. Ein Motiv, dass sich auch in den frühesten Abbildungen in Schweden mehrfach wiederfindet.
Anfang des 20. Jahrhunderts fast in Vergessenheit geraten, erfreut sich die Nyckelharpa seit mehreren Jahren wachsender Beliebtheit und erlebt nun auch in der jungen europäischen Musikszene ein Comeback. Inzwischen wird sie von einigen Instrumentenbauern auch wieder verstärkt neu gebaut.
Am Sonntag, den 6. Februar kommt die Nyckelharpa quicklebendig mit zwei jungen Musikerinnen in die St. Johanneskirche. Die in Ahrensburg aufgewachsene Musikerin Laura Jörres war in ihrer Jugendzeit eng mit St. Johannes verbunden. Nachdem sie früh mit dem Geigenspiel begonnen hatte, lernte Sie beim damaligen Kantor der Johanneskirche, Prof. Stefan Viegelahn, das Orgelspiel, und studierte daraufhin zunächst evangelische Kirchenmusik. Mit Studienaufenthalten in Trossingen, Lyon und Barcelona verlagerte sich ihr Schwerpunkt endgültig auf die Barockgeige und eben die Nyckelharpa. In diesem Konzert präsentiert sie gemeinsam mit Jule Bauer ein Programm quer durch fünf Jahrhunderte Musikgeschichte, von Hildegard von Bingen bis zu „Blackbird“. Mit Violine, Gesang und natürlich der Hauptdarstellerin des Abends: Der Nyckelharpa.
Um dem Publikum in der aktuellen Situation einen möglichst sicheren Konzertgenuss zu ermöglichen, gibt es zusätzlich zur obligatorischen 2G-Regelung und Maskenpflicht deutlich erhöhte Sitzabstände. Der Beginn des Konzerts in St. Johannes Ahrensburg (Rudolf-Kinau-Str. 19) ist um 18 Uhr. Eintrittskarten zu 12 € (Kinder, Jugendliche 6 €) sind ab 17.15 Uhr an der Abendkasse erhältlich.

Montag, 31.1.22, 19.30 Uhr

 

Spiritualität –

was ist das?

 

Vortrag von Pastorin Ursula Sieg

 

 

Kaum ein Begriff ist so vielfältig und schillernd. Spiritualität ist religionsübergreifend –

umgreift sie auch jede Religion? Ist Spiritualität in jeder Religion gleich?

Geht Spiritualität auch ohne Religion - oder Religion ohne Spiritualität? Eine Erkundung von Spiritualität in Gespräch und Vortrag und ein unbekanntes biblisches Beispiel zum Schluss. Ursula Sieg ist Pastorin der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Ahrensburg und MA der Erziehungswissenschaften. Als Religionspädagogin hat sie Erfahrung im interreligiösen Dialog gesammelt. Sie ist Herausgeberin eines Buches des „Vaters der Schwarzen Befreiungstheologie“, des Nordamerikaners James Hal Cone, „Kreuz und Lynchbaum“ (2019).

 

Leider muss das für den 15.1.22 geplante Konzert von ForYourSoul wegen der derzeitigen Infektionslage entfallen!

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04102 - 59459 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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Wenn Sie die St. Johanneskirche besuchen möchten, rufen Sie an und vereinbaren  einen Termin, auch gerne kurzfristig unter 04102 - 59 4 59

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