Willkommen beim Förderverein St. Johannes Ahrensburg e. V.
Willkommen beim Förderverein St. Johannes Ahrensburg e. V.

Bérengère Le Boulair, Violinistin aus Frankreich und Christiane Reiling, Cellistin aus Deutschland, geben auf Einladung des Fördervereins St. Johannes ein sehr besonderes Konzert mit Werken von Bach, Schubert, Ravel, Demarsan, Gus Viseur und anderen. Die beiden Musikerinnen spüren den wechselvollen Beziehungen und Bewegungen ihrer beiden Herkunftsländer Frankreich und Deutschland zwischen Freundschaft und Feindschaft nach. Texte aus ihrer Familiengeschichte (Arbeitslager in Kattowitz 1942 und Au Pair in Paris 1949), Musikstücke aus Deutschland und Frankreich, Improvisationen und theatralische Elemente animieren das Publikum, sich mit diesen tiefgründigen Themen von Krieg und Frieden und mit ihrer eigenen deutsch-französischen Geschichte auseinanderzusetzen.

Wer danach seine Gefühle, Gedanken und Erinnerungen teilen möchte, ist herzlich zu einem Austausch über Zoom am Dienstag, 26.10.2021 von 20-21.30h eingeladen, Anmeldung über die Facebookseite des Projektes http://www.facebook.com/zusammenundauseinander  oder über die E-mail-Adresse catherinehardouin03@gmail.com.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten

Samstag, 16. Oktober 2021, 19.30 Uhr

musica  latina!

von Bossa Nova, Samba, Bolero und Reggae bis Tango

 

Die ganze Vielfalt der lateinamerikanischen Musik mit ihren besonderen Rhythmen wird von dem spielfreudigen Ensemble musica latina! mit Leidenschaft präsentiert. Insbesondere die brasilianische Musik nimmt breiten Raum im Repertoire ein, aber auch musikalische Ausflüge nach Argentinien und in die Karibik werden von dem sechsköpfigen Ensemble gerne unternommen.

 

Den Zuhörern werden Samba, Bossa Nova, Chôro, Baião, Reggae und Tango auf eine Weise dargeboten, die keinen still sitzen lässt. Eine große Bandbreite an Instrumenten von Gitarre, Akkordeon, Bass, Cavaquino bis zum Bandolim zusammen mit der hervorragend dargebotenen Percussion bringt immer wieder unterschiedliche Klangerlebnisse. Ein Abend voller mitreißenden Rhythmen erwartet Sie!

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten

www.dla-marbach.de

Donnerstag, 7.Oktober 2021     

19.30 Uhr         

 

Mascha Kaléko - eine vergessene Dichterin

Vortrag von Joachim Land    

 

musikalisch begleitet von der Pianistin

Barbara Dehm-Gauwerky 

 

Mascha Kaléko (1907-1975) war eine geliebte und verehrte Dichterin, die mit Charme und Humor, mit erotischer Strahlkraft und sozialer Kritik (…) im Berlin der Weimarer Republik die Herzen der Großstädter eroberte und mit ihrer „Gebrauchslyrik“ im besten Sinn berühmt wurde (Gisela Zoch-Westphal). Sie galt als Lyrikerin der Neuen Sachlichkeit wie Erich Kästner und Kurt Tucholsky, ihre Bücher wurden nach 1933 verboten, später emigrierte sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn nach New York.

Der in Ahrensburg durch seine Vorträge bekannte Referent Joachim Land wird Leben und Werk von Mascha Kaléko vorstellen und zahlreiche Gedichte vorlesen.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Donnerstag, 30.September 2021  

19.30 Uhr     

Emporengespräch

zum Thema Heimat 

Leitung: Susanne Geißler-Schön                                                            

Was ist Heimat? Ein Begriff für ein altmodisches, verloren gegangenes Gefühl? Oder der für die unverzichtbare Verankerung des Menschen, deren Verlust als Entwurzelung gesehen wird? Was steckt hinter diesem Begriff? Häufig wird er als heile Welt, als kitschiges Ambiente (z.B. in Filmen) genutzt, als Inbegriff menschlich sozialer Geborgenheit, gepaart mit der Pflege von Brauchtum, ist aber auch Teil einer national-konservativen Einstellung.

Aber was bedeutet Heimat heute für uns persönlich?

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Orgelkonzert mit Stefan Viegelahn

Professor der Frankfurter Musikhochschule spielt zur Wiedereinweihung

Sie gilt als Königin der Instrumente und ist obendrein das Instrument des Jahres 2021: Die Orgel.
Ob Königin oder nicht, Instrumente brauchen Pflege. Verglichen mit anderen Instrumenten mag die Orgel der St. Johanneskirche aus dem Jahr 1967 noch geradezu jugendlich sein, trotzdem bleiben Materialverschleiß und kleinere Schäden nicht aus. Zudem haben sich im Inneren viele Verunreinigungen gebildet, die ein präzises Spiel erschweren oder Nachfolgeschäden verursachen können. Höchste Zeit also, die Orgel in St. Johannes wieder fit für die nächsten Jahrzehnte zu machen.
Auch wenn eine äußere Veränderung nur für echte Kenner zu sehen ist, klingt der Ausdruck ‘Generalüberholung‘ nach viel weniger, als jetzt zu hören ist, wenn die Orgel der St. Johanneskirche gespielt wird. Neben allen üblichen Wartungsarbeiten haben die Orgelbauer mit beeindruckendem Können kleinere und größere Verbesserungen vorgenommen, die ein wirklich neues Klangbild erzeugen. Der grundsätzliche Charakter der neobarocken Hammer-Orgel blieb zwar erhalten, aber die Farben sind wärmer, leuchtender und vielfältiger.
Insofern ist es nur zu passend, dass mit Professor Stefan Viegelahn ein entsprechender Könner sofort mit Begeisterung zugesagt hat, ein Einweihungskonzert auf der erneuerten Orgel zu spielen.
Stefan Viegelahn dürfte vielen Ahrensburgern noch in guter Erinnerung sein, war er doch bis 2008 als Kantor und Organist an der Johanneskirche tätig und setzte mit seinen Konzerten Maßstäbe. Nach neun Jahren als Bezirkskantor an der Stiftskirche Landau und paralleler Tätigkeit an der Musikhochschule in Heidelberg, wurde er 2016 als Professor für Kirchenmusik mit Schwerpunkt Orgelimprovisation an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main berufen.
Am Samstag, den 25. September um 19.30 Uhr (Rudolf-Kinau-Straße 19) zieht Stefan Viegelahn alle Register, um die Orgel in ihren Möglichkeiten auszukosten. Dem Anlass entsprechend wird ein Teil des Konzerts aus klingenden Erläuterungen dieser Orgel und ganz allgemein dieses faszinierenden Instruments bestehen. Anschließend darf das Publikum ganz in die Klangwelten bekannter Komponisten eintauchen: J.S. Bach,

F. Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann stehen u.a. auf dem Programm.
 

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Kollekte für die Kirchenmusik an St. Johannes gebeten. Entsprechend der aktuellen Landesverordnung ist beim Einlass ein entsprechender Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorzulegen und für den Weg zum Sitzplatz eine Maske notwendig.

Montag, 20.September 2021 

19.30 Uhr

 

Musikalische Wanderung durch Werke Mozarts, Schuberts u.a.

 

mit dem Duo

Anikó Elter-Maaß - Violine

 

und

 

Phil Gollub - Flügel

 

Beide Musiker leben in Ahrensburg und haben reiche Konzerterfahrungen auch in vielen anderen Ländern gesammelt. Das Duo Elter-Maaß lernte sich über eine Klavierschülerin von Phil Gollub kennen, die bei Anikó Elter-Maaß Geigenunterricht nimmt. Seitdem arbeiten sie musikalisch zusammen.

Mozarts Sonate in F-Dur KV 376 und Schuberts Duo-Sonate in A-Dur, op.162 versprechen ein besonderes Hörvergnügen zu werden.

 

Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen

Freitag, 10. September 2021 um  19.30 Uhr  

Flûtes en bloc à quatre

Musik für vier Blockflöten aus vier Jahrhunderten

Das Blockflötenensemble Flûtes en bloc mit Corinna Fröhlich, Ebba-Maria Künning und Anja Micheely wurde 1988 gegründet und inzwischen ist Adriano Trarbach dazugekommen.

Das  Repertoire umfasst Werke des Mittelalters, der Renaissance, des Barock sowie der Moderne und repräsentiert somit mehr als 600 Jahre Musikgeschichte. Das Ensemble widmet sich besonders der Interpretation neuerer Kompositionen aus den Bereichen Jazz, Blues und Pop. 1997 widmete der Hamburger Komponist Sören Sieg dem Trio eine afrikanische Suite nach dem Vorbild afrikanischer Popmusik. Präsentiert werden sämtliche Instrumente der Blockflötenfamilie vom Sopranino bis zur Subbassblockflöte. Flûtes en bloc treten seit vielen Jahren mit großem Erfolg bei uns in St. Johannes auf.

Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen

Foto: privat

Dienstag, 24. August 2021, 19.30 Uhr

 

Ahrensburgs Umgang mit seinem

Jüdischen Friedhof

Vortrag von Elke Petter

 

Wir sind es gewohnt, das Ende des Zweiten Weltkriegs als Zäsur und Zeitpunkt eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels zu sehen. Doch die Grundeinstellung allem Jüdischen gegenüber war in den nachfolgenden Jahrzehnten weiterhin stark vom Antisemitismus geprägt.

Anhand des Umgangs mit dem Jüdischen Friedhof lässt sich ablesen, wie auf allen Verwaltungsebenen und in weiten Teilen der Bevölkerung weiterhin die Herabsetzung jüdischer Hinterlassenschaften und die Abwehr jeglicher Verantwortung als normal galten.

 

Der inhaltliche Schwerpunkt des Vortrags liegt auf dem Zeitraum der 1940er bis 1970er Jahre, ohne die Gegenwart ganz auszusparen. Thematisiert werden die Angriffe und Schändungen des Friedhofs wie auch die Anläufe zur Wiederherstellung und das sich darin widerspiegelnde Verhältnis Ahrensburgs zu seinen Bürgerinnen und Bürgern jüdischen Glaubens.

 

Elke Petter, Historikerin und Mitarbeiterin des Stadtarchivs Ahrensburg

Sommerlicher Verkaufsstand vom Basarteam St. Johannes

Das Holzbläsertrio mit Gitarre präsentiert fröhliche und besinnliche Werke aus der Zeit der Renaissance über Folklore aus Irland, Südamerika und Osteuropa sowie Klassik bis hin zu Jazz. Da es für diese ungewöhnliche Besetzung für drei Holzbläser und Gitarre nur wenig Literatur gibt, werden viele Bearbeitungen von den Musikerinnen selbst vorgenommen.

„Wir möchten unsere Zuhörer mit unserer genre-übergreifenden Vielfalt vor allem emotional erreichen und wieder etwas Leichtigkeit durch Musik in diese außergewöhnliche Zeit bringen. Für jeden soll etwas dabei sein!“.

Es musizieren Kerstin Reimer - Blockflöte und Flöte, Anne Raap - Blockflöte und Oboe, Bettina Lüdtke - Fagott und Bassklarinette, Stefanie Klatt - Gitarre, sowie als Gast Till Raap bei einigen Stücken mit Percussion/ Schlagzeug. Konrad Tempel liest drei Texte vor.

Komm lieber Mai - Programm und Texte
Komm lieber Mai - Programm.pdf
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